Malente – Alkoholisierter Autofahrer verursacht Unfall und versteckt sich

Lübeck (ots) Am Dienstagabend (05.12.2023) kam es auf der Kreisstraße 57 zwischen Neversfelde und Bad Malente zu einem Unfall, bei dem der Fahrer eines VW-Busses alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen war. Anschließend flüchtete der Mann zu Fuß, konnte aber von der Polizei entdeckt werden. Er war alkoholisiert und fuhr ohne Führerschein.

Kurz vor 20:00 Uhr des Abends meldete ein Zeuge der Polizei ein zwischen Neversfelde und Malente in der Bankette stehenden VW Transporter. Ein Fahrer war nicht mehr vor Ort. Als die Polizei aus Eutin anrückte, stellte sie fest, dass der Wagen nicht verschlossen war und dass der Schlüssel noch im Zündschloss steckte. Sie ermittelten über die Leitstelle den Fahrzeughalter und wollten sich gerade auf den Weg zu dessen Anschrift machen. Da entdeckten sie hinter einer Leitplanke einen 51-jährigen Ostholsteiner. Schnell stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mann um den Fahrzeugführer handelte.

Nach derzeitigem Sachstand ist davon auszugehen, dass er den Grebiner Weg von Neversfelde kommend in Richtung Malente befuhr. Vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung und vermeintlich nicht angepasster Geschwindigkeit verlor er bei schneebedeckter Fahrbahn am Ausgang einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte rechtsseitig gegen einen Baum und kam in der Bankette zum Stehen.

Anschließend wendete er sein Fahrzeug und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle zurück in Richtung Neversfelde. Hier kam er nach rund 200 Metern aufgrund des Schadens am Transporter nach links von der Fahrbahn ab und blieb in der Bankette stecken. Danach setzte der 51-Jährige seine Flucht zu Fuß fort, ehe die Beamten ihn hinter der Leitplanke entdeckten.

Der Grund für das Verstecken schien den Beamten augenscheinlich klar. Der Mann war alkoholisiert und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,64 Promille. Dies hatte die Entnahme einer Blutprobe in einem nahegelegenen Krankenhaus zur Folge. Weiter wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und der Unfallflucht eingeleitet.

Der Ostholsteiner blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

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