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Hört mal, was da spricht

  • Beitrags-Kategorie:Freizeit

Das Kloster Cismar ist um eine Attraktion reicher: Audio-Stationen machen die Geschichte des Kulturdenkmals lebendig. 

Manche Kinder finden altes Gemäuer und Geschichte zum Gähnen langweilig. Und einigen Erwachsenen soll es genauso gehen. Das dürfte sich mit den Mini-Klöstern, die als Audio-Stele neben den Infotafeln auf dem Areal des Klosters Cismar Einzug gehalten haben, ändern. Aus ihrem Inneren schallen Erzählungen aus der bald achthundertjährigen Historie dieses bedeutenden schleswig-holsteinischen Kulturdenkmals.

An insgesamt fünf Hörstationen in Form der charakteristischen Kloster-Giebelseite erfahren Besucherinnen und Besucher das Wichtigste zur Entstehung und späteren Auflösung der ehemaligen Benediktiner-Abtei, dem damaligen Klosterleben und den kunsthistorischen Besonderheiten dieses Ortes, wie etwa dem gotischen Flügelaltar. Der Hörspaß ist ganz einfach per Knopfdruck in Deutsch, Plattdeutsch, Dänisch, Englisch und in kinderleichter Sprache abrufbar und dauert jeweils zwei Minuten. Dass Sprache und Töne ressourcenschonend mittels einer Kurbel geladen werden, dürfte speziell die Kleinen begeistern.

Manfred Wohnrade, Betriebsleiter des Tourismus-Service Grömitz, freut sich: „Mit den Audio-Stelen ist es uns gelungen, historische Geschichten für die kleinen und großen Gäste spannend aufzubereiten, sie interaktiv mit dem Kloster zu verbinden und den touristischen Aufenthalt lebendig zu gestalten.“

Das Projekt wurde in Kooperation mit der Stiftung Landesmuseen Schleswig-Holstein ermöglicht und durch die Landesarbeitsgemeinschaft Aktiv Region Wagrien-Fehmarn e.V., die Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Grömitz, insbesondere des Ortes Cismar, sowie den Tourismus-Service Grömitz gefördert.

 

Das Gehäuse der Audio-Stelen besteht aus wetterbeständigem pulverbeschichtetem Aluminium und Edelstahl. Die modulare Technik mit Micro SD Karte im Inneren ermöglicht ein einfaches Abspielen verschiedener Texte oder Melodien durch direkte Tastenzuordnung. Die Energie zum Abspielen der Töne wird durch Drehen der Kurbel erzeugt, die mit einem Generator auf Kondensatoren verbunden ist.